Das spiegele sich auch im Motto der diesjährigen Veranstaltungen zum 75. Jubiläum wider: "Demokratie braucht Daten – Daten brauchen Demokratie." Amtliche Statistiken hätten gerade in Krisenzeiten ihren Wert: "Ob Corona-Pandemie, Klimawandel, Krieg in der Ukraine oder Energiekrise – der Bedarf an aktuellen statistischen Informationen zur Orientierung ist besonders in unsicheren Zeiten groß", betonte Brand.
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden will sein Jubiläum mit einem Festakt mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am 5. Juli und einer Fachtagung mit dem Titel "Daten.Forschung.Zukunft" am 6. Juli feiern. Die Behörde erstellt mittlerweile 400 Bundesstatistiken. Mit Gesetz vom 21. Januar 1948 hatte das Vorgängeramt in Wiesbaden noch kurz vor Gründung der Bundesrepublik seine Arbeit begonnen. Bereits 1962 zog die elektronische Datenverarbeitung mit der ersten Großrechenanlage in die Bundesstatistik ein. Nach dem Mauerfall 1989 wurde die statistische Arbeit der DDR in das Bundesamt integriert.
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