Es sei ein "herausforderndes Jahr" gewesen, sagte Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender des deutschen Industrie- und Autoteileherstellers Schaeffler, als er im März in einer Telefonkonferenz die neuesten Zahlen des Unternehmens vorstellte. Der Gewinn dieses riesigen Konzerns mit 83.000 Mitarbeitern brach im Jahr 2022 um 14 Prozent ein. Dennoch bezeichnete Rosenfeld es dennoch als "solide Leistung". Mit anderen Worten: Es hätte schlimmer kommen können. Der russische Einmarsch in die Ukraine traf die deutsche Automobilindustrie hart.