Letzte Woche kam es in Serbien zu zwei Amokläufen, bei denen mehr als ein Dutzend Menschen, darunter auch Kinder, getötet wurden. Serbien, ein Land mit der dritthöchsten Waffenbesitzquote weltweit, wurde von dieser Gewalt erschüttert. Anders als in den USA kommen Amokläufen nicht an der Tagesordnung. Es dauerte nicht lange, bis der serbische Präsident Aleksandar Vucic schnelle Maßnahmen ergriff. Nur einen Tag nach diesen sinnlosen Schießereien kündigte Vucic mehrere Maßnahmen an, die eine weitere Tragödie verhindern würden. Zu den Maßnahmen gehören ein Verbot neuer Waffengenehmigungen, härtere Strafen für illegalen Waffenbesitz, psychologische Untersuchungen von Waffenbesitzern und eine Amnestie für die Abgabe illegaler Waffen.