"Jetzt sind wir nur noch zwei Personen und ich denke, eine Person wird morgen wahrscheinlich weg sein und die andere wird im November weg sein", fuhr er mit Blick auf seine letzte verbliebene Konkurrentin bei den Vorwahlen der Republikaner, die frühere Gouverneurin von South Carolina und ehemalige UN-Botschafterin Nikki Haley, und die Präsidentschaftswahl am 5. November fort.
In Umfragen liegt Trump landesweit deutlich vor Haley. Aber in New Hampshire ist der Abstand deutlich geringer: Die 52-Jährige, die als Diplomatin einst Trumps Außenpolitik auf internationaler Bühne zu vertreten hatte, hat aufgeholt und erhofft sich ein starkes Ergebnis. Die meisten Umfragen deuten allerdings darauf hin, dass eine Mehrheit der Anhänger DeSantis Trump als die nächstbeste Option ansieht.
Wer in den USA Präsidentschaftskandidat werden will, muss sich zunächst in parteiinternen Vorwahlen durchsetzen. Bei Parteitagen im Sommer werden die Kandidaten dann offiziell gekürt. Die eigentliche Präsidentenwahl steht Anfang November an.
Die erste Vorwahl-Entscheidung der Republikaner fiel Mitte Januar im Bundesstaat Iowa. Trump gewann mit gewaltigem Vorsprung vor DeSantis und Haley. Während in Iowa bei Parteiversammlungen abgestimmt wurde, steht in New Hampshire nun zum ersten Mal eine klassische Abstimmung in Wahllokalen an. Haley setzt große Hoffnungen in die Abstimmung in New Hampshire. Dort dürfen auch als Unabhängige registrierte Wähler an Vorwahlen der Republikaner teilnehmen, was moderate Kandidatinnen und Kandidaten begünstigt.
Auch die Demokraten halten am Dienstag ihre Präsidentschaftsvorwahlen in New Hampshire ab. Dort sind jetzt nur weitgehend unbekannte Anwärter aufgeführt, die mangels Prominenz keinerlei Chancen haben. Amtsinhaber Biden steht jedoch praktisch schon als Kandidat fest.