Zudem seien Hamburgs Bauhöfe zum großen Teil geschlossen, ebenso wie einige Häuser der Jugend. Zudem seien Beschäftigte des Allgemeinen Sozialen Diensten "mit sehr großer Beteiligung dabei". Zum Auftakt hatten bereits Hamburger Sportplatzwarte am Wochenende die Arbeit niedergelegt.
Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro mehr erhalten und Auszubildende unbefristet übernommen werden. Außerdem verlangt die Gewerkschaft eine monatliche Stadtstaaten-Zulage von 300 Euro. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) mit ihrem Verhandlungsführer, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), hatte in der zweiten Verhandlungsrunde am Freitag in Potsdam deutlich gemacht, dass sie die Forderungen für viel zu hoch und nicht leistbar hält.
Ein Durchbruch könnte in der dritten Verhandlungsrunde ab dem 7. Dezember erreicht werden. Bei den Verhandlungen geht es um die Gehälter für rund 1,1 Millionen Angestellte. Betroffen sind zudem rund 1,4 Millionen Beamte, auf die das Ergebnis üblicherweise übertragen wird. In Hamburg sind einschließlich Auszubildenden etwa 46 000 Beschäftigte sowie indirekt 42 000 Beamtinnen und Beamte betroffen.