Arbeitgeber und Gewerkschaften wolle er an einen Tisch bringen, um über höhere Löhne, eine bessere Verteilung des Wohlstands sowie eine stärkere Einbindung Älterer in die Berufswelt zu beraten.
Macron, dessen Lager im Parlament über keine absolute Mehrheit mehr verfügt, rief zu neuen Koalitionen und Allianzen auf - ohne konkret zu benennen, mit wem. Die Rentenreform wurde für ihn auch zu einem Debakel, weil die konservativen Republikaner in der Opposition ihre Unterstützung für das Vorhaben schrittweise zurücknahmen. Ohne Endabstimmung im Parlament boxte Macron die Reform dann durch, was den Zorn der Gegner noch erhöhte. Inzwischen ist die Reform durch seine Unterschrift in Kraft. Die Gewerkschaften kündigten weitere Proteste an.
Macron kündigte an, zum Nationalfeiertag am 14. Juli eine Bilanz zu ziehen. "Vor uns liegen 100 Tage der Besänftigung, der Einheit, des Ehrgeizes und des Handelns im Dienste Frankreichs." Kommende Woche solle Premierministerin Élisabeth Borne mit der Ausarbeitung der Pläne beginnen.
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